Der Hund kommt aus der Gattung der Säugetiere und ist ein Herdentier. Unser heutiger Haushund stammt von den Wölfen ab. Früher waren die Wölfe frei lebende Tiere die in der Herde oder auch Rudel genannt gejagt haben. Heutzutage ist der „Haushund“ mehr ein Freund und Spielkamerad als ein Jagendes Tier. Natürlich gibt es auch heute noch Hunde die in ihrem Ursprung noch Jagdtiere geblieben sind auch wenn sie jetzt in dem Beisein des Herrchens jagen und die Hunde das Tier auch nicht selbst erlegen dürfen, ist es für die Hunde aber immer noch ein großes Vergnügen mit ihrem Herrchen auf die Jagd zu gehen. Und nach so einem stressigen Tag ist es für einen Hund am schönsten wenn er sich in sein Hundekorb fallen lassen kann und einfach nur noch schlafen darf.
So wie Jagdhunde gibt es aber auch noch andere Hunde die dem Menschen mit ihrer Arbeit behilflich sind. Leider gibt es noch keinen Hund der die Fenster in der Wohnung putzt, aber noch andere nützliche Hunde. So gibt es sogenannte Spürhunde, diese wurden darauf hinaus ausgebildet verschwundene oder versteckte Dinge wieder zu finden. Wie zum Beispiel Lawinen- oder Erdbebenspürhunde. Sie haben eine so empfindliche Nase, dass sie selbst unter einer 10 Meter dicken Lawinenschicht einen verschütteten Menschen Bergen können.
Auch beim aufklären von Kriminalstraftaten werden so genannte Spürhunde eingesetzt. Sie können zum Beispiel versteckte Drogen in Unmengen von Koffern entdecken oder auch andere Mittel die nicht illegal eingeschleust werden dürfen. Das wären unter anderen Drogen oder auch Sprengstoff.
Aber auch im ländlichen Bereich wird der Hund gerne als Nutztier eingesetzt. Üblich ist es das der Hund als Wachhund eingesetzt wird und seine Aufgabe darin besteht den Grund und Boden seines Herrchens vor Fremden zu beschützen. Der Hund wird aber auch als Hirtenhund eingesetzt, hier hat er die Aufgabe die Schafe des Besitzers zusammen zu treiben und die Schafe zu beschützen.
Ein männlichen Hund nennt man Rüde, den weiblichen Hund Hündin und die Jungtiere heißen Welpen. Die Hündinnen tragen ihre Kinder etwa 63-65 Tage in ihrem Bauch bis sie dann meist ca. 3-12 Welpen gebären (werfen). Die Jungtiere werden etwa mit 7-14 Monaten Geschlechtsreif. Doch wie alt ein Hund genau werden kann hängt mit vielen Faktoren zusammen. Zum einen ist es die Größe des Hundes, denn desto kleiner der Hund ist desto älter kann er auch werden. Es hängt aber auch viel mit der Erziehung und der Ernährung des Hundes zusammen. Der aktuelle Altersrekord bei einem Hund liegt bei 29 Jahren und steht im Guinness Buch der Rekorde. Genau wie bei uns Menschen kann der Hund sich Dick essen. Und somit bekommt er typische Erkrankungen die auch bei und Menschen auftreten können. Er bekommt Gelenkbeschwerden und kann sich nicht mehr bewegen.
Wenn der Hund einmal Krank geworden ist, kann es für den Besitzer ziemlich teuer werden. Da Tierarztpraxis im Vergleich zu Menschenärzten sehr viel teurer sind. Schon alleine Medikamente sind bei einem Hund sehr Kostenaufwendig. Dieses sollte man sich bei der Anschaffung eines Hundes durch den Kopf gehen lassen, denn wie der Volksmund sagt ist ein Hund wie ein Kind und kann auch in dem Sinne sehr Kostenaufwendig werden. Nicht nur bei den Arztkosten auch in den Kosten der Nahrung oder auch in den Kosten der Fellpflege und Erziehung.
Ein Hund begleitet einen Menschen sein ganzes Leben lang und kann bis zum hohen Alter hin ein ewiger Freund bleiben.
