Ob man als Haustier eine Katze oder einen Hund bevorzugt, hängt wohl von vielerlei Faktoren ab. Wer Herrchen oder Frauchen eines Hundes sein will, ist verpflichtet Hundesteuer zu zahlen und seinem vierbeinigen Freund eine Hundemarke zu verpassen. Das ist teurer, als wenn man sich ein Stubentiger anschafft. Mit einem Hund muss man täglich Gassi gehen, auch bei Wind und Wetter, und den Kot des Hundes, nachdem der sein Geschäft verrichtet hat, in einer Plastetüte aufnehmen und entsorgen. Das alles ist bei einer Katze nicht nötig.
Wer ein eigenes Haus hat, für den mag sowieso nur ein Wachhund infrage kommen. Es kann schon ganz praktisch sein, wenn man sich mit dem “besten Freund des Menschen”, ungebetene Störenfriede durch ein wenig Gebell recht einfach vom Leib halten kann und so sein Eigentum besser schützen kann. Vielleicht ist es eine Frage des Charakters, ob man eher Beagles, Pudel, Schäferhunde oder Mischlinge mag.
Wahrscheinlich sind Katzen pflegeleichter, Hunde dafür treuer. Hunde können apportieren, Katzen sind anschmiegsamer. Allgemein gilt es wohl als erwiesen, dass Männer lieber Hunde als Haustier halten, viele Herren der Schöpfung mögen Katzen angeblich nicht so. Katzen sind geheimnisvolle Wesen und werden wahrscheinlich nicht auf´s Wort gehorchen. Hunden kann man etwas beibringen. Für Katzen muss das schon von Helge Schneider besungene Katzenklo angeschafft werden und nicht jeder erträgt den Geruch in seinen eigenen vier Wänden. Eine echte Perserkatze dürfte zumindest Besitzerstolz wecken. Wer gerne viel mit seinem Haustier schmust, ist wohl mit einer Katze besser bedient. Ob Katze oder Hund, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Wer der Tierliebhaber sich partout nicht entscheiden kann, schafft sich eben beides an.
